Kerzenlicht-Mahnwache in Düsseldorf: Ein stilles Zeichen für den Frieden
Iwona RoggeKerzenlicht-Mahnwache in Düsseldorf: Ein stilles Zeichen für den Frieden
Kerzenlicht-Mahnwache für den Frieden in Düsseldorf
Am Montagabend fand in Düsseldorf eine Kerzenlicht-Mahnwache für den Frieden statt. Rund 100 Menschen versammelten sich in der Nähe des Landtags, jede und jeder mit einer Kerze in der Hand, um gegen die Kriege weltweit zu protestieren. Die unter dem Motto „Lichter für den Frieden“ stehende Veranstaltung richtete sich besonders gegen Russlands anhaltenden Angriffskrieg in der Ukraine.
Organisiert wurde die Mahnwache vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der örtlichen evangelischen Kirche. Sigrid Wolf, Vorsitzende des DGB Düsseldorf/Bergisches Land, hatte die Koordination unterstützt und betonte, dass viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer Angst und Sorge angesichts der aktuellen Konflikte empfänden. Die Veranstalterinnen und Veranstalter unterstrichen zudem ihre Überzeugung, dass Frieden nicht durch weitere Aufrüstung erreicht werden könne.
Die Kundgebung war bereits vor der jüngsten Ankündigung von Friedensvorschlägen der USA geplant worden. Unter den Teilnehmenden war auch Matthias Nacke, ein Düsseldorfer, der aus persönlicher Überzeugung für den Frieden einstehen wollte. Er sprach davon, sich eine sicherere Zukunft zu wünschen – vor allem für seinen Enkel. Trotz kaltem und nassem Wetter standen die Anwesenden schweigend mit Kerzen da und forderten ein Ende der Gewalt auf der Welt.
Die Veranstaltung vereinte Anwohnerinnen und Anwohner, Gewerkschaftsmitglieder sowie Kirchenvertreterinnen und -vertreter in einer stillen, aber entschlossenen Demonstration. Im Mittelpunkt stand die Ablehnung von Krieg und die gemeinsame Hoffnung auf diplomatische Lösungen. Nach einer Stunde des Innehaltens und der Solidarität endete die Mahnwache friedlich.
