17 January 2026, 18:25

Kölner Ehrenamtler kämpfen mit teuren Abmahnungen wegen Bildnutzung

Ein altes Geschäftsblatt mit der Aufschrift "tech-up incorporated nicht gewinnorientiert" vor schwarzem Hintergrund.

Kölner Ehrenamtler kämpfen mit teuren Abmahnungen wegen Bildnutzung

Kölner Ehrenamtsinitiativen erhalten unerwartete Abmahnungen wegen Urheberrechtsverstößen

Mehrere kleine, ehrenamtlich geführte Vereine in Köln sehen sich plötzlich mit unerwarteten juristischen Forderungen konfrontiert, nachdem sie urheberrechtlich geschützte Bilder ohne Genehmigung genutzt hatten. Die Organisationen erhielten Schreiben, in denen Zahlungen von knapp 1.000 Euro pro unberechtigter Verwendung gefordert wurden. Der Fall zeigt die Risiken auf, die mit der unsachgemäßen Nutzung von Bildern aus dem Internet verbunden sind.

Ausgelöst wurde die Problematik, als die Vereine Bilder aus dem Netz kopierten und auf ihren Websites oder in sozialen Medien hochluden. Solche Handlungen verstoßen oft gegen das Urheberrecht – selbst wenn die Bilder auf den ersten Blick frei verfügbar erscheinen. Zwar ist das Verlinken öffentlich zugänglicher Bilder in der Regel zulässig, doch das Herunterladen und erneute Hochladen kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Einige Plattformen wie Pixabay, Unsplash, Realistic Shots und PublicDomainPictures stellen kostenlose Bilder bereit, die gemeinnützige Organisationen ohne Quellenangabe oder rechtliche Bedenken nutzen können. Dennoch sind nicht alle vermeintlich freien Bilder risikofrei – die Lizenzbedingungen müssen stets überprüft werden. Stockfotos etwa sind nur dann unbedenklich, wenn ihre spezifischen Nutzungsbestimmungen eingehalten werden.

In bestimmten Fällen dürfen Bilder auch ohne Verlinkung verwendet werden, etwa wenn sie nicht mehr urheberrechtlich geschützt sind, als Zitat dienen oder vom Urheber ausdrücklich zur freien Nutzung freigegeben wurden. Am sichersten ist jedoch die schriftliche Einwilligung des Rechteinhabers, da sie im Streitfall als klarer Nachweis der Rechtmäßigkeit dient. KI-generierte Bilder bieten eine weitere Alternative, doch auch hier müssen die Nutzungsrechte eindeutig geklärt sein – und sie können echte Fotografien von Personen nicht vollständig ersetzen.

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Die an die Kölner Vereine gerichteten Zahlungsforderungen sind eine Warnung für andere. Die unberechtigte Nutzung von Bildern kann teure rechtliche Folgen haben, insbesondere für kleine Organisationen mit begrenztem Budget. Um solche Risiken zu vermeiden, bleibt es unerlässlich, vor der Veröffentlichung die Bildrechte zu prüfen und die notwendigen Genehmigungen einzuholen.