Mietpreise in NRW steigen langsamer – doch in Düsseldorf bleibt Wohnen teuer
Milan SüßebierMietenanstieg in NRW verliert an Dynamik - Mietpreise in NRW steigen langsamer – doch in Düsseldorf bleibt Wohnen teuer
Mietpreise in Nordrhein-Westfalen steigen langsamer
In den vergangenen Monaten sind die Mieten in Nordrhein-Westfalen weniger stark gestiegen. Zwischen Juli und September lag der durchschnittliche Anstieg bei 0,7 Prozent – ein leichter Rückgang gegenüber den 0,9 Prozent im Vorquartal. Damit verzeichnet die Region den geringsten jährlichen Zuwachs seit Ende 2021, während die inflationsbereinigte Entwicklung weiterhin minimal bleibt.
Die aktuellen Zahlen stammen aus dem Greix-Mietindex, der die Angebotsmieten in 37 deutschen Städten und Regionen erfasst. Davon liegen 17 in Nordrhein-Westfalen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Mieten im Land um 4 Prozent – der schwächste jährliche Anstieg seit fast drei Jahren.
Düsseldorf verzeichnete unter den acht größten Städten Deutschlands einen der stärksten Zuwächse mit einem Plus von 0,7 Prozent. Zusammen mit Köln wies die Stadt auch die höchsten Durchschnittsmieten der Region auf: 15,21 Euro bzw. 14,40 Euro pro Quadratmeter. Demgegenüber hoben sich Gelsenkirchen und Duisburg mit besonders niedrigen Kosten ab – hier lagen die Mieten bei nur 7,42 Euro bzw. 8,21 Euro pro Quadratmeter.
Die verlangsamte Mietpreisentwicklung deutet auf eine Veränderung am Wohnungsmarkt hin. Zwar bleiben die Preise in einigen Städten hoch, doch insgesamt hat sich der Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren abgeschwächt. Für Mieter bedeutet das zwar geringere Steigerungen – doch in begehrten Lagen bleibt bezahlbarer Wohnraum eine Herausforderung.






