Rasante Verfolgungsjagd durch Dortmund und Essen endet in der Sackgasse
Rolf-Peter ScheelRasante Verfolgungsjagd durch Dortmund und Essen endet in der Sackgasse
Ein 22-jähriger Autofahrer führte die Polizei auf eine rasante Verfolgungsjagd durch Dortmund und Essen, nachdem er wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten worden war. Der Vorfall begann, als Beamte seinen Seat Ibiza auf der A40 bei winterlichen Bedingungen mit mehr als 140 km/h erfassten. Seine Identität bleibt in den offiziellen Berichten ungenannt.
Die Verfolgung startete spätabends auf der A40 in der Nähe von Essen, wo der Fahrer zunächst wegen Überschreitens der erlaubten 100 km/h kontrolliert werden sollte. Statt anzuhalten, beschleunigte er jedoch und löste damit eine über 30 Kilometer lange Jagd durch beide Städte aus.
Während der Flucht erreichte der Mann Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h in innerstädtischen Bereichen und missachtete dabei mehrfach rote Ampeln. Die Polizei konnte ihn schließlich stellen, nachdem er in eine Sackgasse abgebogen war. Ein Alkoholtest ergab, dass er über dem gesetzlichen Promillegrenzwert lag – für Fahranfänger wie ihn, der seinen Führerschein erst seit wenigen Monaten besaß, strengstens verboten.
Sein Führerschein wurde noch am Tatort eingezogen. Nun drohen ihm strafrechtliche Anklagen wegen Trunkenheit am Steuer sowie verwaltungsrechtliche Konsequenzen wegen Rasens, Flucht vor der Polizei und weiterer Verkehrsverstöße. Der Fall wird nun vor dem örtlichen Gericht verhandelt.
