Wanheimerort: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte - Bericht
Jacqueline RöhrdanzWanheimerort: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte - Bericht
Wanheimerort: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – Bericht
Vorfallmeldung Am Donnerstagabend (18. Dezember, 20 Uhr) meldete ein Zeuge eine torkelnde Person in der Nähe eines Supermarkts an der Kulturstraße.
Veröffentlichungsdatum 19. Dezember 2025, 13:00 Uhr MEZ
Schlagwörter Politik, Allgemeine Nachrichten, Kriminalität und Justiz
Artikeltext Ein 37-jähriger Portugiese ist nach einer Auseinandersetzung in der Nähe eines Supermarkts im Duisburger Stadtteil Wanheimerort festgenommen worden. Der Vorfall begann, als ein Zeuge am Donnerstagabend gegen 20 Uhr einen torkelnden Mann beobachtete und dies der Polizei meldete.
Als die Beamten an der Kulturstraße eintrafen, fanden sie den Mann mit geballten Fäusten schwankend vor. Während des Einsatzes brach er zusammen und erlitt leichte Verletzungen. Ein Polizist zog sich ebenfalls geringfügige Blessuren zu, setzte seine Arbeit jedoch fort.
Der Beschuldigte beschimpfte die Beamten daraufhin wüst, beleidigte sie und spuckte sie während der Durchsuchung nach seinen Personalpapieren an. Erst nach Auffinden seiner Dokumente konnte er in Gewahrsam genommen werden.
Es war nicht sein erster Konflikt mit den Behörden: Im Juli 2024 war er bereits vom Amtsgericht Stuttgart-Bad Cannstatt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt worden. Zudem lag gegen ihn ein Haftbefehl wegen einer unbezahlten Geldstrafe vor, als ihn die Bundespolizei am 7. Dezember 2025 am Grenzübergang Bietingen/Thayngen kontrollierte.
Nach der Festnahme ordnete ein Richter auf Antrag der Duisburger Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme an. Dem Mann drohen nun zusätzliche strafrechtliche Vorwürfe wegen Widerstands gegen Vollzugsbeamte.
Der Beschuldigte befindet sich weiterhin in Polizeigewahrsam. Seine Vorstrafe sowie die neuen Anklagepunkte werden in den weiteren Ermittlungen berücksichtigt. Die Behörden prüfen den Vorfall noch.
