22 December 2025, 05:13

"Was machst du im Sommer?" - 50.000 Briefe an das Christkind

Der Einband des Buches "St. Nikolaus für November" zeigt Santa Claus und ein Kind.

"Was machst du im Sommer?" - 50.000 Briefe an das Christkind - "Was machst du im Sommer?" - 50.000 Briefe an das Christkind

„Was machst du im Sommer?“ – 50.000 Briefe an das Christkind

„Was machst du im Sommer?“ – 50.000 Briefe an das Christkind

„Was machst du im Sommer?“ – 50.000 Briefe an das Christkind

Jedes Jahr erreicht das Christkind in Himmelstadt, Bayern, rund 50.000 Briefe aus ganz Deutschland. Viele stammen von Kindern, doch auch Erwachsene schreiben – mal mit persönlichen Nöten, mal mit herzlichen Wünschen. Ein engagiertes Team aus Ehrenamtlichen arbeitet unermüdlich daran, bis Ende März jedes Schreiben zu beantworten.

Die Briefe treffen an einer besonderen Adresse ein: „An das Christkind, Kirchplatz 3, 97267 Himmelstadt“. Manche Kinder stellen einfache Fragen: Wie das Christkind aussieht, was es im Sommer tut oder wie es seine Arbeit schafft. Andere wünschen sich bescheidene Dinge wie Schokolade oder kleine Spielsachen. Doch zwischen den Zeilen finden sich auch tiefere Sorgen. Viele Kinder berichten von Krankheiten oder Schwierigkeiten, während Erwachsene oft über Einsamkeit oder Trauer schreiben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Himmelstädter Christkind ist Teil einer größeren Tradition. In ganz Deutschland gibt es mehrere Weihnachtspostämter, die in der Vorweihnachtszeit Tausende Briefe bearbeiten. Die Freiwilligen beginnen im März mit den Antworten – mit einem klaren Ziel: Bis Ende des Monats soll kein Schreiben unbeantwortet bleiben. Die Wünsche sind vielfältig. Manche Kinder sehnen sich nach Frieden oder einem Ende des Krieges, Themen, die weit über ihr Alter hinausgehen. Andere hoffen einfach auf ein wenig Freundlichkeit oder Trost in schweren Zeiten. Die Helferinnen und Helfer lesen jeden Brief sorgfältig und antworten persönlich, um den Absenderinnen und Absendern ein kleines Stück Wärme zu schenken.

Bis Ende März werden alle 50.000 Briefe beantwortet sein. Das Team des Christkinds führt so eine Tradition fort, die vielen Menschen Halt gibt – von neugierigen Kindern bis zu Erwachsenen, die nach Verbindung suchen. Für die Schreibenden ist eine Antwort aus Himmelstadt oft ein kleines, aber bedeutendes Zeichen der Hoffnung.