Wesels erstes gemeinsames Iftar stärkt Dialog und Zusammenhalt in der Stadt
Milan SüßebierWesels erstes gemeinsames Iftar stärkt Dialog und Zusammenhalt in der Stadt
Wesel veranstaltet erstes gemeinschaftliches Iftar – ein Zeichen für Dialog und Zusammenhalt
Am 13. März 2026 fand in Wesel das erste gemeinsame Iftar der Stadt statt, das Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Hintergründe zusammenbrachte. Die Veranstaltung sollte den interreligiösen Dialog stärken und das Gefühl der Einheit in der Stadt fördern. Rund 100 Gäste folgten der Einladung, darunter Vertreter lokaler Vereine, Migrantengruppen, religiöser Gemeinschaften und zivilgesellschaftlicher Organisationen.
Das Iftar, das von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel gemeinsam organisiert wurde, markierte einen bedeutenden Moment für die Gemeinschaft. Das Fastenbrechen im Ramadan zählt zu den fünf Säulen des Islam und hat für Muslime eine tiefe religiöse Bedeutung. Nach dem Abendgebet versammelten sich die Teilnehmer, um mit einem gemeinsamen Mahl – einem vielfältigen Buffet – das Fasten zu brechen.
Bürgermeister Rainer Benien betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Veranstaltung für das gegenseitige Verständnis und den Zusammenhalt. Auch Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, hob die Symbolkraft des gemeinsamen Brotbrechens als Zeichen der Verbundenheit hervor. Die Organisatoren dankten besonders allen beteiligten Gruppen sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt, die den Abend ermöglicht hatten.
Wesel ist nicht die einzige Stadt, die solche Begegnungen fördert. Auch Greven, eine weitere deutsche Kommune, plant ein ähnliches interreligiöses Iftar für den 24. Februar 2026 im Ballenlager. Die von Webikul e.V. und der Initiative Grevener aus aller Welt organisierte Veranstaltung erwartet rund 90 Teilnehmer unterschiedlicher Herkunft und setzt ebenfalls auf Dialog und gemeinsame Erfahrungen.
Das Iftar in Wesel bot einen Raum, in dem Menschen verschiedener Überzeugungen zusammenkamen. Ähnliche Veranstaltungen wie die in Greven zeigen, dass es zunehmend Bemühungen gibt, Brücken zwischen Gemeinschaften zu bauen. Solche Initiativen zielen darauf ab, durch geteilte Traditionen und offenen Austausch nachhaltige Verbindungen zu schaffen.






