Wuppertaler Studierende protestieren gegen Sparpläne und Studiengang-Fusionen
Iwona RoggeWuppertaler Studierende protestieren gegen Sparpläne und Studiengang-Fusionen
Universität Wuppertal: Studentenprotest gegen das Rektorat
Bei einer Kundgebung vor dem Rektorat werfen Studierende der Hochschulleitung vor, über Sparmaßnahmen hinter verschlossenen Türen zu verhandeln.
- Dezember 2025, 19:01 Uhr
An der Universität Wuppertal protestieren Studierende gegen geplante Kürzungen im Haushalt und Umstrukturierungen im Architekturstudiengang. Die Demonstrationen erfolgen vor dem Hintergrund, dass die Hochschule ab kommendem Jahr mit jährlichen Mittelkürzungen in Höhe von 4,6 Millionen Euro konfrontiert ist. Zugleich wachsen die Sorgen um Transparenz und die Zukunft zentraler Fachbereiche.
Die finanzielle Belastung der Universität resultiert aus Landeshaushaltskürzungen, die die Führungsebene zu weitreichenden Reformen zwingt. Ein von Professor Dr. Oliver Tessmann, Dekan der Fakultät für Architektur und Gestaltung, vorgebrachter Vorschlag sieht vor, den Architekturstudiengang mit dem Bauingenieurwesen zusammenzulegen. Obwohl noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist, hat der Plan unter den Studierenden Empörung ausgelöst.
Die Proteste spiegeln tiefe Besorgnis über die Zukunft des Wuppertaler Architekturstudiums wider. Angesichts drohender Kürzungen und gefährdeter Professuren fordern die Studierenden mehr Transparenz. Die nächsten Schritte der Universitätsleitung werden entscheiden, ob der Studiengang in seiner bisherigen Form erhalten bleibt – oder grundlegende Veränderungen erfährt.
