Yayla Arena meistert Rekord-Umbau für Eishockey und Handball in 19 Stunden
Jacqueline RöhrdanzYayla Arena meistert Rekord-Umbau für Eishockey und Handball in 19 Stunden
Yayla Arena steht vor einem Zeitrennen: Zwei Großveranstaltungen in rascher Folge
Dieses Wochenende steht die Yayla Arena in Krefeld vor einer besonderen Herausforderung: Innerhalb kürzester Zeit muss die Multifunktionshalle zwei große Sportereignisse ausrichten. Nach einem Eishockeyspiel gilt es, die Fläche in nur 19 Stunden in eine Handballarena umzuwandeln – rechtzeitig für das entscheidende Heimspiel der HSG Krefeld gegen Dormagen am Samstagabend.
Die Eagles, ein Zweitliga-Eishockeyteam, bestreiten ihr letztes Spiel der Serie in der Arena. Sollte die Serie über die maximale Spieldauer gehen, muss die Eisfläche unmittelbar nach dem Schlusspfiff abgebaut werden. Ein 15-köpfiges Team wird dann ohne Verzögerung mit dem Umbau beginnen.
Bis 8 Uhr morgens am Samstag muss der Handballboden vollständig verlegt sein, damit er sich bei einer kontrollierten Innentemperatur von 18 Grad setzen kann. Bis 18 Uhr soll die Halle dann spielbereit sein – der Anpfiff ist für 19:30 Uhr angesetzt. Es ist bereits das vierte Mal, dass die Yayla Arena ein Handballspiel der HSG Krefeld ausrichtet, wobei die Zuschauerzahlen der vorherigen Partien unklar bleiben.
Das Westderby gegen Dormagen wird voraussichtlich mehr als 5.000 Fans in die Halle locken. Für die HSG Krefeld, die um den Klassenerhalt kämpft, ist jeder Punkt in diesem Heimspiel überlebenswichtig.
Der schnelle Umbau der Arena unterstreicht die logistische Meisterleistung, die nötig ist, um zwei Veranstaltungen in so kurzem Abstand durchzuführen. Gelingt die Umrüstung rechtzeitig, kann das Handballspiel wie geplant stattfinden – und die HSG Krefeld vor ausverkauftem Haus einen entscheidenden Sieg einfahren. Das Ergebnis könnte ihren Kampf gegen den Abstieg maßgeblich beeinflussen.






